Schulen ohne Mobbing, Utopie oder Inspiration?

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Die Perspektive eines systemischen Wandels Schulen ohne Mobbing

Schulen ohne Mobbing, Utopie oder Inspiration? Die meisten Menschen denken, dass eine Schule ohne Mobbing unmöglich ist. Es ist unvorstellbar, weil es in der Natur des Menschen liegt, andere auszugrenzen und Dominanz zu zeigen. Was aber passiert, wenn man die Möglichkeit einer mobbingfreien Schule von vornherein ausschließt?

Die Corona Pandemie hat jüngst illustriert, was geschehen kann, wenn Politiker und Experten eine Krise als unvorstellbar bezeichnen. Systematische Maßnahmen, die die Auswirkungen der Krise frühzeitig abgemildert oder gänzlich aufgehoben hätten, fanden so keinen Weg in die Diskussionen. Ist es aber nicht unsere Aufgabe mit Kreativität und offenem Geist in die Zukunft zu schauen, anstatt stets nur zu reagieren?

Mobbing hat sich im Geist des Systems als Problem verankert. Die Auswirkung ist, dass kreative Möglichkeiten das Mobbing systematisch zu verbannen keine Möglichkeit in den Diskurs finden oder belächelt werden und wir so immer hinter unseren Möglichkeiten zurückbleiben. Es wird nicht gefragt was geht, sondern was gibt das System her?

Schüler und Lehrer –
zwei Seiten derselben Medaille

Die Antwort darauf, was das System hergibt, ist häufig ernüchternd. Viele Schulen unternehmen einen Aktionstag und wollen das Problem Mobbing damit gelöst haben. Nachhaltig ist das nicht. Einige wenige Schulen gehen bereits weiter und haben in ihrer Lehrerschaft Mobbinginterventionsteams geschult und eingerichtet. Dieser Ansatz ist bedeutend wirkungsvoller. Es wird aber dauern bis sich diese Methode in der breiten Masse etabliert hat. Noch mehr Zeit wird vergehen, bis der Erfolg der MITs in Form eines „Bottom-Up Approaches“ ins System zurückwirkt und sich dort so institutionell verankert. Diesen Ansatz unterstützt jedoch GEGEMO.

Es gibt im Hinblick auf Mobbing zwei wesentliche systemimmanente Probleme. Das erste ist, dass Schüler im Rahmen eines wenig auf Mitspracherecht eingestellten Systems danach verlangen die Wirkung des eigenen Handelns zu erfahren. Der einfachste Weg dies zu erreichen ist es zu schikanieren und, in dessen Folge, zu mobben. Schüler mobben, um gesehen und gehört zu werden. Sie streben danach ihren Worten in der Klassendynamik Gewicht zu verleihen, indem andere unterdrückt und ausgegrenzt werden. Meistens suchen sich die Täter dafür Persönlichkeiten, die unsicher sind und/oder wenige, bzw. keine Freunde haben. Bis sich solche Rollen verschieben, können Monate oder sogar Jahre vergehen. Der Leidensdruck seitens der Betroffenen ist meist enorm.

Wozu führt das? Schulen ohne Mobbing

Das zweite Problem tritt in Form von Lehrern zu Tage, denen im Studium nicht die Kompetenzen vermittelt werden, um die oben erwähnte Dynamik zu entkräften oder gar auszuhebeln. Es ist wichtig anzuerkennen, dass dies kein Problem der Lehrer ist, die zu ignorant sind, um neue Wege zu beschreiten, sondern der Lehrinstitutionen, die sie nur mangelhaft auf die Lehrwirklichkeit an deutschen Schulen vorbereiten. Unschwer ist zu erkennen, dass die beiden Probleme miteinander verwoben sind. Nun kann man entweder darauf warten, bis sich Kultusministerien und Universitäten neu aufstellen, um den Problemen angemessen zu begegnen oder man überspringt es sich graue Haare wachsen zu lassen und handelt selber.

Schulen und motivierte Lehrer müssen Eigeninitiative ergreifen, um den Problemen Herr zu werden. GEGEMO kann Lehrern Kompetenzen vermitteln, die ihnen während des Studiums versagt geblieben sind und den Schulen so langfristig und nachhaltig helfen. Es ist also Hilfe zur Selbsthilfe – ein Prozess, in dessen Rahmen alle Lehrer zu kompetenten und wachsamen Ansprechpartnern beim Thema Mobbing werden. Das ist nicht nur gut für die Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte. Mobbingkonflikte, die mit dem von GEGEMO entwickelten Eskalationsstufensystem frühzeitig erkannt und entschärft werden können, haben so nicht die Möglichkeit Fahrt aufzunehmen und das Klassenklima zu vergiften.

Mit weniger Unruhe und relativ simplen Präventionsmaßnahmen können Lehrer so ressourcenschonend unterrichten und das Risiko für Burnout nimmt ab.

Doch auch falls es für Prävention zu spät ist, kann GEGEMO helfen. GEGEMO bietet im Falle akuter Mobbingkonflikte eine Anlaufstation, die zeitnah interveniert und der Lehrkraft als kompetenter Partner zur Seite steht. Je nach Situation wird der Täter konfrontiert oder es kommt zu einer Mediation.
Wie bereits oben erwähnt wird es dauern bis sich dieser Ansatz etabliert hat. Es kann aber nur so gelingen eine Rückkopplung in die Lehrinstitutionen zu erreichen und das System so nachhaltig zu verbessern.

Wir setzten uns gegen Mobbing ein.

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